Bauindustrie

Düsseldorfer Blatt

Дюссельдорфский листок

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Tag der Deutschen Bauindustrie 2019

 

In Berlin-Kreuzberg fand am 18. Juni der „Tag der Deutschen Bauindustrie 2019“ statt. Das Motto lautete: „Bau – Dein Ding“, man stellte die über 20 Ausbildungsberufe mit ihren Karrieremöglichkeiten vor. Die Bauwirtschaft hat ihren Mitarbeitern viel zu bieten. Eine Ausbildung in der Bauwirtschaft ist vielseitig und abwechslungsreich und bietet hervorragende Zukunftsaussichten. Die Branche boomt und ist wie kaum eine andere auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen. Dennoch finden nach wie vor kaum Jugendliche über eine Ausbildung den Weg in die Bauwirtschaft. Die zahlreichen Möglichkeiten und Karrierewege sind offenbar zu wenig bekannt. Häufig herrscht nicht nur bei Schülerinnen und Schülern, sondern auch bei Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und teilweise sogar in der Berufsberatung noch die Vorstellung einer ausschließlich körperlich fordernden Tätigkeit, die keine darüber hinausgehenden Möglichkeiten und Herausforderungen bietet. Wie wenig dies der Realität entspricht, zeigt die neue bundesweit angelegte Kampagne der Verbände der Bauindustrie. Ältere Mitbürger kenn ja auch noch aus den 70 er Jahren den Spruch: „Sei schlau-komm zum Bau.“ Wie sehr auch die Politik die Bauindustrie beachtet, machten gleich zwei Ministerbesuche in Berlin-Kreuzberg deutlich. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) ließen es sich nicht nehmen, vor den Gästen am Tag der Deutschen Bauindustrie 2019 zu sprechen. Im Deutschen Bundestag sprach unsere Redaktion mit dem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten Frank Steffel aus Berlin-Reinickendorf. Der CDU-Parlamentarier ist zudem ehrenamtlich als Präsident des Sportvereins Füchse Berlin tätig. Frank Steffel teilte mit: „Mein Willkommensgruß gilt den Vertreterinnen und Vertretern der Bauindustrie anlässlich Ihres Jahrestreffens in Berlin. Die Koalition aus CDU/CSU und SPD im Bund hat ihre Hausaufgaben gemacht: so konnten allein im vergangenen Jahr knapp 300.000 Wohnungen fertiggestellt werden. Wir haben mit dem Instrument des Baukindergeldes zusätzlich 100.000 Anträge ausgelöst: junge Familien setzen auf die beste Altersvorsorge, die eigenen vier Wände. Aber auch bei der sozialen Wohnraumförderung (5 Mrd. Euro bis 2021) und der Städtebauförderung (800 Mio. Euro für 2019) haben wir große Schritte gemacht. Ganz anders Rot-Rot-Grün in Berlin: hier wird seitens der Koalitionsparteien über Enteignungen privater Wohnungsunternehmen nachgedacht. Anstatt Hunderttausende neue Wohnungen zu bauen und damit den Markt zu entlasten, belasten SPD, Linke und Grüne einzig bisherige und verprellen potentielle Investoren. Die Vergesellschaftung à la Linksideologie feiert in der Stadt der Überwindung des Sozialismus, von Mauer und Stacheldraht, fröhlich Urständ. Wir als CDU plädieren dagegen für Neubau, anstelle teurer und sinnarmer Kommunalisierung! Möge vom Bauindustrietag ausgehend der nötige Geist und Verstand Einzug in den Senat halten!"


Text/Fotos: Volkert Neef

Veröffentlicht am 24.06.2019