UPF

Düsseldorfer Blatt

Дюссельдорфский листок

www.duesseldorfer-blatt.de

Achim Pock

Dr. med. Mustafa Mahjoub

Künstlerische Begleitung der Veranstaltung

Berliner Begegnungen


Im Rahmen der Internationalen Funkausstellung (IFA) befand sich das Düsseldorfer Blatt vom 6. bis zum 9. September in der Bundeshauptstadt. Erfreulicherweise haben wir auch Einladungen zu zahlreichen anderen Veranstaltungen außerhalb der IFA erhalten.


So war unsere Redaktion am 8. September im „Nachbarschaftshaus“ in Berlin-Friedenau zu Gast gewesen. Die „Universal Peace Federation“ (UPF) hatte eingeladen. Die upf arbeitet an der Erneuerung der Vereinten Nationen und dazu schlägt sie die Einsetzung eines intereligiösen Rates als eigenständiges Organ innerhalb der UNO vor. Die UPF ist als unabhängige Institution bestrebt, der Welt als eine Art UNO zu dienen, deren Friedensanstrengungen und unablässiger Einsatz für die Mitmenschen im Einklang mit den höchsten religiösen Dimensionen unseres Lebens stehen. Gegründet hatte die upf 2005 der aus Korea stammende Reverend Dr. Sun Myung Moon. Er teilte bei der Gründung u. a. mit: „Die Vereinten Nationen haben bedeutende Beiträge zum Frieden geleistet. Dennoch besteht heute, über 60 Jahre nach ihrer Gründung, innerhalb und außerhalb der UNO weitgehende Übereinstimmung darüber, dass sie den Weg zur Verwirklichung ihrer Gründungsprinzipien noch nicht gefunden hat. Die UNO hat nun fast 200 Mitgliedstaaten. Die Vertretungen dieser Länder streben jedoch vorrangig die Verwirklichung ihrer nationalen Interessen an. Sie machen nicht den Eindruck, als könnten sie Konflikte lösen und dauerhaften Frieden verwirklichen. Der Weltfriede liegt immer noch in weiter Ferne. Es kann keinen Frieden unter den Nationen geben, solange diejenigen, die ihn herbeiführen wollen, den Konflikt zwischen ihrem eigenen Geist und Körper nicht gelöst haben. Ich möchte Sie bitten, nach besten Kräften zum Erfolg und zur Weiterentwicklung der Universal Peace Federation beizutragen, die sich dafür einsetzt, die ideale Familie und Nation und eine ewige Welt des Friedens nach Gottes Vorstellung zu errichten. Lasst uns nach diesem Standard leben und somit eine friedliche, ideale Welt verwirklichen.” Der 1920 geborene Dr. Moon ist vor fast genau 7 Jahren verstorben. Daher war die Veranstaltung an seinem Todestag in Berlin-Friedenau seinem Lebenswerk gewidmet.


Achim Pock, ehrenamtlich tätig bei der UPF-Berlin, erinnerte in seinem Vortrag u. a.an die Begegnung von Dr. Moon und dem nordkoreanischen Staatschef Kim Il- Sung (er lebte von 1912 bis 1994) im Jahre 1991. Der religiöse Führer verließ den Pfad der Religion und bot dem notleidenden Land Nordkorea an, durch den Aufbau eines Autowerkes zu Wohlstand zu gelangen. Dr. Moon wollte durch wirtschaftlichen Aufbau Nordkorea helfen. Er sah es als seine Aufgabe an, nicht nur ein Land religiös zu betreuen. Das noch heute unter großer Not leidende Nordkorea ließ den gebürtigen Koreaner Moon nicht kalt. Der bekennende Muslim und als niedergelassener Chirurg und Sportarzt in Berlin-Charlottenburg tätige Dr. med. Mustafa Mahjoub berichtete von seinen persönlichen und sehr beeindruckenden mehrfachen Gesprächen mit Dr. Moon. Diese interreligiösen Tagungen fanden sowohl in Israel als auch in Palästina und Jordanien sowie Südkorea und in Dänemark sowie Polen und Spanien und in Berlin statt.


Ein Gesangstrio, das ursprünglich aus Kamerun stammt, begleitete mit Gospelliedern die Veranstaltung.


Text und Fotos: Svetlana Reinwarth

Veröffentlicht am 09.09.2019

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