Fruit-Logistica2018

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Fruit Logistica Berlin ist immer eine Reise

um die Welt

Vom 7. bis zum 9. Februar findet in den Messehallen unter dem Funkturm in Berlin-Charlottenburg die Fachmesse Fruit Logistica statt. Im letzten Jahr kamen zur Fruit Logisitica über 76.000 Besucher. 82 Prozent der Gäste reisten aus dem Ausland nach Berlin an.

 

Auf knapp 125.000 Quadratmetern in den 26 Charlottenburger Messehallen zeigen die Aussteller auch 2018 wieder alles wissenswerte zu den Themenbereichen Obst, Gemüse, Kartoffeln, Lagerung, Transport und Verpackung. Die Fruchtmesse ist auch immer ein Bummel um die Welt. Da zeigen Aussteller aus dem zentralasiatischen Usbekistan saftige Melonen, aus dem zentralasiatischen Aserbaidschan präsentiert man Quitten. Aus dem fernöstlichen Thailand zeigt man den Messebesuchern Drachenfrüchte und eine ganz große Neuheit: Die Kokosnuss „to go.“ Man kann ohne lästiges Aufklopfen der harten Schale sofort den Saft der Kokosnuss genießen und das Fruchtfleisch essen. Aus Pakistan dürfen Datteln nicht fehlen. Aus dem Orient stammt ursprünglich diese Kulturpflanze. Aus Datteln wird auch Dattelöl und Dattelessig hergestellt. Das fernöstliche China zeigt unter anderem Ingwer. Als Küchengewürz und als Arzneimittel wird Ingwer eingesetzt. Ingwer fördert die Durchblutung und steigert die Produktion von Gallensaft.

 

Aus dem nordafrikanischen Marokko kann man Mandarinen, Orangen, Zitronen und Erdbeeren am Messestand kosten. Karim aus Marokko schenkt frischen Pfefferminztee aus und serviert auch Fruchtsäfte. Das marokkanische Nationalgericht aus zerriebenem Grieß aus Hartweizen, Gerste und Hirse, der Couscous, darf natürlich nicht an diesem Stand fehlen. Eine Fruchthandelsgesellschaft aus St. Petersburg stellt ganz besonders die Rote Beete heraus. Das verwundert ja auch keineswegs. Die traditionelle Suppe Borschtsch ist ohne Rote Beete nicht denkbar. In Deutschland ist die Borschtschsuppe auch als Beetenbartsch bekannt. Diese in Ost- und Ostmitteleuropa sehr verbreitete Suppe wird auch mit Dill, Petersilie, Zwiebeln, Weißkohl und Knoblauchblättern angereichert. In einigen Haushalten gibt man zudem Bohnen und Paprika hinzu. All diese Zutaten präsentiert man natürlich auch an diesem Stand. Aus dem südamerikanischen Argentinien stammt Antonia. Sie präsentiert von Kopf bis Fuß die Bananen. Was kaum bekannt ist: Bananen sind nicht nur zum Essen da! Es gibt auch Faserbananen. Sie sind der Rohstoff um Garne, Taue und Netze herzustellen. Eines ist offensichtlich: In Berlin-Charlottenburg darf der Messebesucher sich fühlen wie ein Weltreisender. Kein Wunder: 3.000 Aussteller aus mehr als 80 Ländern sind bei der Fruit Logistica zu Gast.

 

Text: Volkert Neef/Fotos: Ralf Flucke

Veröffentlicht am 08.02.2018